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Winterhafen Anschluß an Naherholungsgebiet/Uni

Eingereicht: 27. Mai 2015 in Hafen - Mobilität & Infrastruktur von rougho geschlossen 4. August 2015 von admin
Nachdem der Winterhafen als attraktives Viertel etabliert werden soll hab ich einen Vorschlag:
Eine Rad/Fußgängerbrücke z.B. vom Spitz der Schiffswerft (am Winterhafen) in Richtung Pleschinger See (Anschluß an Donaufeldstrasse, Naturfreundeweg).
Das würde viele Sportler (Läufer, Radfahrer, Skater, Spaziergeher etc.) in die Winterhafengegend bringen, den Bewohner des Viertels Zugang zum Naherholungsgebiet Pleschingersee, Pfenningberg ermöglichen und viele verleiten mit dem Rad den Arbeitsweg nach Linz zurückzulegen bzw. Studenten sich im Winterhafen einzumieten (atrraktivere Immobilien). Wenn etwas Stabiler ausgeführt könnte die Brücke auch für Einsatzkräfte (Rettung) genutzt werden um schneller nach Dornach zu gelangen.
So eine Fußgängerbrücke ist sicher rascher zu realisieren und mit Sponsoren (z.B. Voestalpine  - wenn etwa eine coole Stahlkonstruktion) auch Werbewirksam für Linz zu vermarkten.  Auch wäre eine Pfeilerlose (keine Schifffahrtshindernis) leichter zu Realisieren.
Hoffe da

aktuelle Adresse: Am Winterhafen 33

    4 Kommentare

  • Kommentiert: 28. Mai 2015 von Polsen
    tolle Idee,hier fehlt eindeutig noch eine Verbindung!
  • Kommentiert: 8. Juni 2015 von nothere
    Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen und auch die Zweite Straßenbahnachse oder zumindest einen Ast davon über den Winterhafen direkt zur Johannes Kepler Universität ziehen. In der Haltestelle Kepler-Klinikum oder der nachfolgenden Haltestelle ist die Abzweigung jener Linien die direkt nach Auhof fahren denkbar.

    Begründung:
    A) weil die JKU mit der Medizin-Fakultät am Kepler-Klinikum, bestehend aus AKH, Landes Frauen und Kinderklinik, und dem Wagner Jaureg , zwei weitere Kampi, bekommt und die mit der derzeitigen Verkehrsführung praktisch nicht verbunden sind.
    B) Der Stadteil damit vom Dasein als Satellitenstadt  viel näher und direkter ans Zentrum angebunden wird.
    C) Wie schon im original Posting angesprochen auch der Stadtteil Winterhafen zentral gelegen wäre und nicht bloß ein Geisterstadtteil an der Grenze Donau.
    D) Die Donau von einer Demarkationslinie zu einem die Stadtteile verbindenden Lebensraum würde
    • Beantwortet: 8. Juni 2015 von rougho
      Hi, da ich pflichte dir bei.  Eine weitere Öffiachse wäre natürlich die beste Lösung. Wünsche ich mir schon sehnlichst
       
      Aber ich habe bewußt nur eine "Schmalspurvariante" vorgeschlagen, da es vom Kostenfaktor (ja, in Linz sind schon größere Summen für Nonsens verbraten worden) und Durchführbarkeit (Planung bis Eröffnung) in einen Annehmbaren Rahmen liegen soll.
      Ich will ja nicht Jahrzehnte (siehe andere neue Donauquerungen oder Nibelungenbrückenerweiterung) verstreichen lassen, sondern baldest möglich einen Fortschritt sehen.
      Auch sollte diese Brücke möglichst ohne Pfeiler auskommen (Schiffahrt + Baukosten) und auch nicht zu hohe Pylone haben (Segelflugplatz) was natürlich die Tragfähigkeit etwas begrenzt.
      Wenn man aber die Idee der Straßenbahnachse mit einplant könnte diese in weiterer Folge zu einem Späteren Zeitpunkt realisiert werden.
      Interessieren würde mich in welchen Kostenrahmen man sich da bewegen würde. Vielleicht haben andere (Donau-)Städte ja schon soetwas?!  - Wenn du (oder jemand anderer) da was weißt sag bescheid
    • Beantwortet: 9. Juni 2015 von Josef Siligan (eine/ein Expertin/Experte in Mobilität & Infrastruktur)
      Sehr geehrte(r) nothere,

      mit folgendem link kommen Sie zur geplanten 2. Straßenbahnachse,

      http://www.linzag.at/portal/portal/linzag/privatkunden/mobilitaetverkehr/projekte/neue_schienenachse

      wodurch ua auch der Winterhafen, das Kepler-Klinkum, das Parkbad samt Eishallen, die neue Wohnanlage „grüne Mitte Linz“ usw. besser an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden werden. Auch der unmittelbare Hafenbereich wird davon profitieren, da der Anschluss an das Straßenbahnnetz weiter verbessert wird.

      ich hoffe, Ihre Anregung beantwortet zu haben und verbleibe mit besten Grüßen
    • Beantwortet: 9. Juni 2015 von nothere Bearbeitet 9. Juni 2015 von nothere
      Hallo Herr Siligan

      Nein haben sich nicht, da es bei meinem Vorschlag um mehr geht als nur die bessere Anbindung von Winterhafen, Kepler-Klinikum (Anm.: im Keller vom AKH existiert ja schon seit Jahrzehnten eine fertige Straßenbahnhaltestelle, die auf Anbindung wartet) geht. Es geht darum, gemeinsam mit anderen hier auf dieser Seite eingebrachten Vorschlägen, der Donau endgültig das Image der Demarkationslinie zu nehmen. Die Stadtteile Auhof, Magdalena, etc aus dem Satellitenstadt Dasein zu holen und sie mit und über die Donau mit dem Rest von Linz zu verbinden, sie ins Zentrum zu holen.

      Nachfolgende ein paar zusätzliche Überlegungen warum, das dringend notwendig ist und Sinn macht.

      Es geht in dem konkreten Fall um die kurze und schnelle Anbindung des Standteiles Auhof mit dem Bestehenden Campus der JKU an die Stadt. Ein Aspekt dabei ist, eine möglichst kurze und schnelle Verbindung zwischen dem Campus Auhof und dem Campus Kepler-Klinikum AKH zu haben. Mit nur wenigen Stationen dazwischen. Kurze und Schnelle Wege sind bei der Kooperation im Rahmen von Forschungsprojekten, wie auch zur effizienten Nutzung von Synergien in der universitären Ausbildung und organisatorischen Belangen zwischen den am Campus Auhof angesiedelten Instituten der Technik, Natur-, Wirtschafts-, Rechts- und Sozialwissenschaften mit den neu entstehenden Instituten der Medizinischen-Fakultät  am Campus AKH genauso wie am Campus Hanusch-Straße, wichtig und entscheidend. Nichts ist tödlicher als laaange Wege. Weil dann kann ich mir gleich einen Partner in Wien, Deutschland oder dem Rest von Europa  suchen, wenn ich eh über laange Distanzen kommunizieren muß. Wege die durchschnittlich länger als 15 Minuten sind können da schon mehr als hinderlich, oder gar der Tod der direkten Zusammenarbeit, oder des gemeinsamen Projektes sein.  Sie bedingen in jedem andere Organisationsformen, die es erschweren oder verhindern die am Standort vorhandenen Synergien und Vorteile effizient zu nutzen.   


       Dies steht zu befürchten bei der derzeit geplanten 2. Achse, die ja erst wieder in die  Linke Brückenstraße  einmündet und dann über die Haltestellen "Ontl Straße", "Haarbach", "Haarbach Siedlung", "Gründberg", "Ferdinand Markl Straße", "St. Magdalena", "Glaser Straße", "Dornach", "Schumpeter Straße" zur  Haltestelle "JKU Universität" fährt..
      Das sind dann mit den Haltestellen "Parkbad", "Lederergasse", "Nitschestraße" insgesamt 14. Lähmend lang viele.

      Würde ein Ast über  "Hafen"  , "Winterhafen", "Auhof" zur Haltestelle "JKU Universität" fahren währen das nur fünf oder sechs wenn die linie erste bei der "Nitschestraße" abzweigt. Nebenbei hätte man dann auch noch eine sechste Brücke für Fußgänger, Fahrräder und die Bim, was die Stadteile Auhof und Winterhafen/Hafen ins Zentrum rückt und attraktiver macht.  

      Abgesehen von der Tatsache, daß es unumgänglich ist, die geplante Regio-Tram in den Verkehrsknoten Hauptbahnhof ein zu binden, unterstelle ich hier mal, daß die gewählte Streckenführung auch etwas dazu dient, die neue Brücke, die die Eisenbahnbrücke ersetzen soll, zu rechtfertigen.
      Dabei hat Linz mit derzeit drei Brücken auf dem Stadtgebiet (Nibelungen, Eisenbahn, Autobahn) und einer Brücke, die Auf das Stadtgebiet führt, (Steyreggerbrücke) erschreckend wenige Brücken, für eine Groß-, Industrie-, Handels- und Kulturstadt an einer der wichtigsten Wasserstraßen Europas. Man hat fast den Eindruck, man fürchtet sich hier in Linz vor der Donau wie vor einer riesigen giftigen Wasserschlange, anstatt sie aktiv auch als städtische Verkehrsader zu nutzen und sie mit einer Reihe von Brücken zu bändigen.
  • Zum Profil von Ingrid Gutenbrunner
    Kommentiert: 12. Juni 2015 von Ingrid Gutenbrunner Bearbeitet 13. Juni 2015 von Ingrid Gutenbrunner
    Hallo Rougho,

    tolle Argumente bei deinem letzten Kommentar! Ich hätte da noch ein Bild dazu - Brückenvergleich Wien - Linz: https://meinlinz.at/?qa=266/nord-ost-west-verkehrsanbindung-hafencity ; beim Kommentieren kann man nichts hochladen, deshalb dort.
    Ich würde ja vielleicht gleich einen Abzweiger von der Autobahn kurz vor Dornach/Auhof bis zum Hafen machen, weil wirklich viele Pendler und Waren aus dieser Richtung aus dem Mühlviertel kommen. Die müssen sich aktuell über eine der vorhandenen Brücken quetschen und auf der anderen Donauseite wieder retour. Deshalb brauchen wir eine Doppeldeckerbrücke - (= überdachter Rad- und Fußgängerweg), allerdings bis zum Donaulager, nicht Winterhafen, denn dort ist auch der Straßenanschluss. Bringt leider wieder mehr Verkehr an diesen Ort, dafür gäbe es anderswo eine Entlastung. Und die Menschen und Waren müssen/sollen immerhin auch in dieses Viertel und die Industriezeile gelangen können. Ad. Bild: bei uns ist es sicher schöner und idyllischer ;) dafür stehen wir mehr im Stau!
    Und bitte auch den Ausbau der Öffis in gleicher Weise voranbringen!!!

    Kämpfen wir für die 4. Donaubrücke an dieser Stelle von Linz!
    Ingrid
  • Kommentiert: 16. Juni 2015 von Neue Werft
    Ich würde gerne einen Schritt weiter planen.
    Einen Park and Ride Parkplatz in Treffling und von dort entlang der Autobahn ein Transportmittel auf eigener Trasse über die JKU, den Pleschingersee, Hafen bis zum Hauptbahnhof ziehen.
    Vorteil während der Woche: Pendler könnten diese Linie nutzen um schnell und staufrei nach Linz rein/raus zukommen. Am Wochenende bzw Abends könnten die Linzer leicht ins Naherholungsgebiet Pleschinger See kommen.
    • Zum Profil von Ingrid Gutenbrunner
      Beantwortet: 19. Juni 2015 von Ingrid Gutenbrunner
      Auch super! Mir ist da gleich die H-Bahn eingefallen! Die könnte über die bestehenden Straßenzüge gleiten und die Menschen über die Donau bis zum einem strategisch günstigen Knotenpunkt transportieren.

      Ingrid
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