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Grab the Kulturachse

Zum Profil von Markus
Eingereicht: 20. Juni 2015 in Hafen - Kultur & Events von Markus geschlossen 25. August 2015 von admin
Mir scheint  die Kulturachse ein recht abstraktes Konzept zu sein. Achse hört sich ja gut an, so ganz allgemein halt (wir vergessen jetzt mal die Achsenmächte als ungutes Gegenbeispiel ...): Stabil, etabliert, dauerhaft, funktional, ...

So eine Achse kann man also oft angreifen, bzw. erfahren. Das könnte man auch mit der Kulturachse machen, ihr quasi eine physische Dimension geben. Wie könnte man das machen?

Den Achsenverlauf kennzeichnen durch...

... eine Linie oder Markierungen, die die verschiedenen Kultureinrichtungen verbindet. Plump aber effektiv und wenn man die Linie fett genug macht ist sie auch noch vom Orbit aus sichtbar.

...eine unsichtbare Linie, die die verschiedenen Kultureinrichtungen verbindet. Sichtbar nur unter z.B. UV- Licht, Infrarot, per Dosimeter verfolgbar. Oder olfaktorisch, dann könnten wohl nur Hunde die Kulturachse riechen.

...eine Serie von Rätseln oder Hinweisen nach Art einer Schnitzeljagd, bzw. im Stil von Geocaching (dadurch eine stärkere soziale Komponente).

...durch Beleuchtung, man könnte die Achse mehr oder weniger subtil durch einzigartige Leuchtelemente kennzeichnen. Diese wären immer in Sichtweite zueinander, man müsste ihnen nur folgen.

...man könnte verschiedene der genannten Ideen kombinieren.

    4 Kommentare

  • Zum Profil von Lentia
    Kommentiert: 20. Juni 2015 von Lentia
    Auch das ist an und für sich eine gute Idee.

    Markante Streifen am Boden sehen wohl innerhalb kurzer Zeit schiach aus, wo sie in Kontakt mit Kfz-Verkehr kommen (Gummiabrieb Reifen, Öl aus Motoren, Dreck durch Abgase, ...)

    Olfaktorische Gebietsverbindung wegen Wind wahrscheinlich unmöglich - das Gebiet würde bei starkem Wind "wandern" ;-)

    Am besten finde ich, wenn man für das Hafen-Grätzl für diverse Einrichtungen den gleichen Baustil/die gleiche Machart/das gleiche Design verwenden würde (Zebrastreifen in leichter Wellenform, gleiche Poller, gleiche Straßenbeleuchtung,  Schilder, Gehsteige, Mistkübel, Postleitzahl, ...).
    • Zum Profil von Ingrid Gutenbrunner
      Beantwortet: 20. Juni 2015 von Ingrid Gutenbrunner
      Guten Morgen,

      erstens super Idee. Zweitens weil die Gesamtheitliche Gestaltung hier angesprochen wurde: Es ist überhaupt auf eine gut abgestimmte Architektur zu achten, weil man es sonst nicht anschauen kann. Abschreckende Beispiele sind manchmal Dörfer, wo sich ganz unterschiedliche Baustile und Häuserfarben nebeneinander finden.

      Ingrid
    • Zum Profil von Markus
      Beantwortet: 20. Juni 2015 von Markus
      Das mit den einheitlichen Designelementen passt gut zu meiner Idee. Man darf die Möglichkeit mit der olfaktorische Spur allerdings nicht zu schnell aufgeben. Je nach Windstärke bieten sich auch weniger subtile Gerüche wie Käsefuß, Treibstoff und Stinktier an - selbst Leute mit Schnupfen und ohne Spürhunde müssten ja eine Chance haben der Achse riechend zu folgen. Das wäre in übertragenem Sinne die Rollstuhlrampe für geruchsbehinderte Mitmenschen... ;-)
  • Zum Profil von Ingrid Gutenbrunner
    Kommentiert: 20. Juni 2015 von Ingrid Gutenbrunner
    Hallo,

    sehr gute Idee. Aber von einer radioaktiven Markierung würde ich eher Abstand nehmen! Sonst super!

    LG,
    Ingrid
    • Zum Profil von Markus
      Beantwortet: 20. Juni 2015 von Markus
      Sehr aufmerksam. Ich dachte ich könnte das einfach so rein schmuggeln und niemand würde es bemerken ;-) Tatsächlich müsste die Spur nur leicht erhöht gegenüber der normalen radioaktiven Hintergrundstrahlung in der Gegend sein.

      Diese ist in manchen Gegenden sogar höher als in kontaminierten Zonen wie Tschernobyl, etwa in Ramsar/Isfahan wo man dank Hintergrundstrahlung ca. 84 Röntgenbilder in der Woche abbekommt - ohne gesundheitliche Konsequenzen (siehe http://www.nzz.ch/unter-den-mutanten-1.13300416) D.h. man könnte die Kulturachse radioaktiv markieren ohne die Gesundheit von Mensch, Hund und Ratte zu gefährden. Ich sehe aber ein das die Idee Unbehagen auslöst... ;-)
  • Kommentiert: 20. Juni 2015 von BenutzerIn (gelöscht) Bearbeitet 21. Juni 2015
    Ganz genau! Das ist ein MUSS! Und besonders für das <<...eine Serie von Rätseln oder Hinweisen nach Art einer Schnitzeljagd, bzw. im Stil von Geocaching (dadurch eine stärkere soziale Komponente).>> alle Daumen hoch!
    Es fehlt nur noch der Link dazu -> (https://www.geocaching.com/play/search)
    Und hier auch ein zusätzlicher Beitrag/Vorschlag von mir, sieh -> (http://www.tourismuspresse.at/presseaussendung/TPT_20150602_TPT0013/elite-der-internationalen-tourismus-blogger-entdeckt-oesterreich-bildvideo)
  • Kommentiert: 22. Juli 2015 von Josef Siligan
    Sehr geehrter Markus,

    danke für die guten Ideen. Wenn man eine "Anbindung" des Hafens an die Innenstadt (Hauptplatz?) andenkt, stellt sich ganz klar die Frage: Wie kann man die Achse / Anbindung für die Menschen erlebbar, begreifbar machen. Ihre Ideen liefern dafür spannende Hinweise.

    mit besten Grüßen

    Josef Siligan
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