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Infrastruktur rund um die (Personen-)Schifffahrt

Zum Profil von Ingrid Gutenbrunner
Eingereicht: 18. Juni 2015 in Hafen - Mobilität & Infrastruktur von Ingrid Gutenbrunner geschlossen 20. August 2015 von Mein Linz
Warum bemüht sich Linz nicht stärker um die Personenschifffahrt? Auch von Linz aus gibt es attraktive Ziele bei Ausflugsfahrten zu erreichen. Oder Donaureisende schätzen sicherlich auch einen Stopp in Linz. Und dafür sollten wir gerüstet sein. Ich weiß schon, dass wir bereits eine schöne Anlegestelle haben. Aber die kommt mir etwas beengt vor. Hier wäre doch die Chance gegeben, einen weitere Anlegestelle zu etablieren und Linz gleich über die Kulturachse kennen zu lernen. Was dafür notwendig ist, steht im Ausschnitt der Homepage der Stadtwerke Passau: (Man muss das Rad nicht immer neu erfinden!)

Aus: https://www.stadtwerke-passau.de/hafen/schifffahrt.html
Schifffahrt in Passau

"In Passau fließen Donau, Inn und Ilz zusammen – traditionell spielt die Donauschifffahrt in der Drei-Flüsse-Stadt daher eine große Rolle, und sie ist eine echte Erfolgsgeschichte – die Zahl der Kreuzfahrtschiffe, die hier anlegen, hat sich seit Anfang der 1990er Jahre vervielfacht.
17 Anlegestellen für die Schifffahrt in Passau

Mit der Donauschifffahrt war Passau schon immer eng verbunden. Ursprünglich begann es mit Frachtschiffen, der sogenannten „Schwarzen Flotte“. Die „Weiße Flotte“, also die Personenschifffahrt, hat in Passau aber die größte Entwicklung durchgemacht: 1992 legten hier 181 Kreuzfahrtschiffe an, mit insgesamt 17.000 Passagieren an Bord. Für die Schifffahrtssaison 2014 sind weit über 2.000 Kreuzfahrtschiffe gemeldet mit voraussichtlich 250.000 Passagieren. Hinzu kommen über 500.000 Personen, die an den beliebten Dreiflüssefahrten und Ausflugsfahrten in das Donautal teilnehmen. Passau konnte damit seine Position in der Spitzengruppe der Flussländenbetreiber in Europa weiter festigen. Die aktuellen Wochenpläne der Kreuzfahrtschiffe mit den An- und Abfahrtszeiten können Sie mit einem Klick einsehen.
Die Schifffahrt als Wirtschaftsfaktor in Passau.

DER GROßE ERFOLG DER SCHIFFFAHRT IN PASSAU IST EIN WICHTIGER WIRTSCHAFTSFAKTOR FÜR DIE STADT. UNTER ANDEREM SIND DIE DIENSTLEISTUNGEN VIELER LOKALER MITTELSTÄNDISCHER UNTERNEHMEN ERFORDERLICH, DAMIT DER GESAMTE LÄNDENBETRIEB REIBUNGSLOS FUNKTIONIERT; ETWA BUSZUBRINGER, TAXIBETRIEBE, LOGISTIKUNTERNHEMEN, HOTELS, ANBIETER VON STADTFÜHRUNGEN UND HANDWERKSBETRIEBE.

Sie alle haben gut zu tun, denn allein 17 Anlegestellen mit 29 Liegeplätzen stehen an den beiden Anlegestellen Passau-Altstadt und Passau-Lindau für die Personenschifffahrt zur Verfügung.

Umschlagmöglichkeiten für Frachtschiffe sind im Hafen Passau-Schalding r.d.D. gegeben. Ansprechpartner ist die bayernhafen Gruppe Regensburg, unter
0941 79597-11 "

Ingrid Gutenbrunner

    3 Kommentare

  • Zum Profil von Markus
    Kommentiert: 18. Juni 2015 von Markus
    Korrekt analysiert. Der Empfang für die Gäste von den Donauschiffen ist in Linz ziemlich bescheiden, "beengt" ist eher freundlich ausgedrückt.
    • Zum Profil von Ingrid Gutenbrunner
      Beantwortet: 18. Juni 2015 von Ingrid Gutenbrunner
      Ja, finde ich auch! Es wirkt einfach nicht einladend. Diese Funktion als Portal könnte der Hafen (wie logisch) übernehmen!

      LG,
      Ingrid
  • Kommentiert: 18. Juni 2015 von babylon
    Komerzielle Kreuzfahrten werden aber trotzdem nur die Innenstadt anfahren und nicht den Handelshafen.
    Sind ja durchwegs eher ältere Semester die eine Kreuzfahrt machen , nicht so gut zu Fuß, was täten die im Hafen. Für solche Touristen wird auch nur die Innenstadt vermarktet.. was auch immer neues, junges und modernes im Hafen entsteht, oder?
    • Zum Profil von Ingrid Gutenbrunner
      Beantwortet: 18. Juni 2015 von Ingrid Gutenbrunner
      Ja aber gerade daran arbeiten wir doch, dass auch der Hafen attraktiv und gut erschlossen sein wird! Damit die Menschen auch über den Hauptplatz und die Altstadt hinauskommen. Selbstverständlich ist eine gute Anbindung an die Innenstadt Voraussetzung und ein guter Zugang zur Mobilität für Menschen, die nicht mehr so gut zu Fuß sind. Da hatten wir schon jede Menge Vorschläge! Also dieses Argument gilt jetzt nicht.

      LG,
      Ingrid
  • Kommentiert: 2. Juli 2015 von werner.linz
    Der Hafen ist leider zu dezentral für den Schiffstourismus. Die Reedereien würden da nicht mitmachen, denn die bestehen auf ganz zentralen Anlegeplätzen. Die Passagiere sollen bei den Stops das Zentrum zu Fuß erreichen können. In Passau , wo es kaum noch freie zentrale Anlegeplätze gibt, hat bereits eine Reederei die Konsequenzen gezogen und weicht künftig nach Engelhartszell aus, von wo künftig die Kreuzfahrten gestartet werden. Insofern müssen die Anlegestege in Linz unbedingt dort bleiben, wo sie sind. Aber man könnte die Umgebung attraktiver gestalten, da stimme ich Euch zu.
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