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park&ride – shuttle/skylink pleschingersee und pichlingersee

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Eingereicht: 30. August 2016 in Freiräume - Straßen & Wege von UK geschlossen 1. September 2016 von Mein Linz
Während der Schul- und Uni-Zeiten bzw. an Wochentagen sind die Parkplätze am Pleschingersee und Pichlingersee weitgehend ungenützt.

Umsetzung.
1. Park&ride im Zeitraum 15. September bis 30. Juni
a) Busshuttle vom Pleschingersee zur Uni (von 7 bis 9 Uhr und 16 bis 18 Uhr im Zehn-Minuten-Takt, sonst 20 Minuten-Takt)
Benefit: Verkehr im Univiertel wird entlastet, Pendler können auf die Straßenbahn umsteigen.
b) Pichlingersee: Shuttle zur Solarcity (Straßenbahn-Umstieg), Taktverkehr ÖBB erhöhen.
c) Fahrradverleih an beiden Standorten (Park&Bike)

2. Skylink.
Errichtung einer Umlaufbahn (Gondelbahn) oder einer Monorail (Vorbild Dubai-Metro, Vancouver, Bangkok) vom Pleschingersee zum Pichlingersee mit Trassenführung über das Industriegelände (Ein- und Ausstieg für Pendler). In weiterer Ausbaustufe Bau eines Skylinks zur Donaulände (Idealerweise nahe Lentos)
Benefit: Enormer Zeitgewinn für Pendler, Tourismusattraktion durch Verbindung von 2 Naherholungsgebieten (Radtourismus) mit der Innenstadt.
Kurze Bauzeit, kostengünstiger als andere Verkehrsmittel (jeder mittelprächtige Skiort kann sich das leisten), Umweltschutz (Elektroantrieb)

Seilgezogene Verkehrssysteme können mit ungefähr 30 bis 60 Prozent der Kosten von heutigen üblichen Verkehrssystemen gebaut werden. (Quelle: Doppelmayr, Leitner, Siemens).

    1 Kommentar

  • Kommentiert: 30. August 2016 von nubaflyer
    zu 1) Wer soll das nützen? Eine P&R Anlage, von der man einen Bus braucht, um dann eine Bim zu erreichen, wird sicher keiner nutzen wollen. Im schlimmsten Fall wartet man 20 Min am Pleschingersee auf den Bus, der dann 10 Minuten zur Linie 1/2 fährt, mit der man dann 20 Minuten in die Stadt braucht. Wer tut sich das an? 10-Minuten-Takt zwischen Plesch und Uni zur Stoßzeit würde bedeuten, man braucht 2 Busse im Einsatz, weil einer alleine wird einen 10-Minuten-Takt nicht zusammenbringen. Planungstechnisch ein Wahnsinn, wenn man 2x am Tag für 2h einen 2. Bus braucht.

    zu 2) Wer bitte pendelt vom Plesch zum Pichlingersee und braucht eine Bahn dafür? Die Zielgruppe möchte ich mal sehen und wieviele das sein mögen. Eine Gondelbahn fährt ca. 6 Meter pro Sekunde. Rechne mal aus, was da die Fahrzeit wäre. Außerdem jede Gondelbahn, die über Privatgrund führt, ist eine administrative Herausforderung. Man kann keine Gondelbahnen einfach so über Häuser und Straßen schweben lassen. Eine Monorail Strecke ist sicher nicht kostengünstig zu betreiben und in kurzer Zeit gebaut. Selbes Problem hier auch bei einer Trassenführung, dass man womöglich genug Enteignungen durchtreiben muss, um die Strecke zu errichten.

    Mangels Sinnhaftigkeit der vorgeschlagenen Verbindungen unterstütze ich die Idee nicht. Wäre für mich ein großer Kostenfaktor mit absolut keinem Nutzen.
    • Zum Profil von UK
      Beantwortet: 30. August 2016 von UK Bearbeitet 30. August 2016 von UK
      1. Was bringt es, wenn Studierende und Pendler im Großraum Linz KEINEN Parkraum finden, um auf Öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen?
      2. Was bringt es, wenn rund um die Linzer Uni täglich ein Verkehrschaos herrscht – zusätzlich vom Brückenengpass in der Stadt angeheizt?
      3. Was bringt es, wenn Bewohnerinnen und Bewohner von Stadteilen in Urfahr und Pichling zu Recht beklagen, dass ihre Wohngegenden zugeparkt werden, weil es eben keine Alternativen gibt?
      4. Was spricht dagegen, Naherholungsgebiete zu vernetzen und eine Synergie zwischen städtischem Wirtschaftsraum, Universität und Freizeit zu schaffen?
      5. Was spricht gegen einen Mehrwert für den Tourismus und Innenstadtbewohner – mit der Anbindung zum Lentos?

      ad 2: Wie Beispiele in anderen Städten zeigen, sind Stadtseilbahnen und Skytrains durchaus probate Verkehrslösungen – als Ergänzung zu Schnellbahnen, Trams oder Buslinien.
      Dem Kritiker ist entgangen, dass bei der Schwebebahn vom Pleschingersee zum Pichlingersee eine Trassenführung über das Industriegelände geplant wäre. Damit könnten viele Pendler in wenigen Minuten von ihren Parkplätzen an den Arbeitsplätzen sein. Es gibt in Linz kein schnelleres öffentliches Verkehrsmittel um vom Stadtrand zur Voest/Chemiepark zu kommen und es wird auch in absehbarer Zeit keines geben.  Und es existieren auch keine Park&Ride-Flächen, die von der Kapazität her eine wesentlichen Entlastung für den innerstädtischen Verkehr bringen bzw. existieren dafür auch keine Flächen. Die Strecke vom Pleschingersee zum Pichlingersee würde über kaum bewohntes Gebiet führen und dürfte einfacher, kostengünstiger und vor allem schneller zu realisieren sein, als Regio-Straßenbahnen. Deshalb würde ich als Verbindung in die Umlandgemeinden ebenfalls Skyrails bzw. Schnellbahnen bevorzugen. Diese Idee hat ein anderer User hier bereits im Detail vorgestellt.
    • Zum Profil von Ingrid Gutenbrunner
      Beantwortet: 30. August 2016 von Ingrid Gutenbrunner
      Ich bin sowieso für die Nutzung des freien Raumes über dem Grund. Wie bereits angemerkt, jedes Schigebiet hat Liftanlagen, die nur während einer relativ kurzen Saison in Betrieb sind. In einer Stadt wie Linz wird der Dauerbetrieb bestimmt die Errichtungkosten aufwiegen und die Straßen entlasten. Einfach mal genauer prüfen!
    • Beantwortet: 31. August 2016 von nubaflyer
      Mir ist der Gondelbahn-Hype nicht ganz schlüssig, denn dieser Verkehrsmittel hat einen massiven Nachteil: Man kann die Kapazität nicht regeln und damit auf Stoßzeiten gar nicht reagieren. Die Gondeln fahren gleichmäßig im selben Abstand und können zu Stoßzeiten nicht mehr Fahrgäste bewältigen. Daher ist eine Gondelbahn für jede Lösung zu Stoßzeiten nicht geeignet, da es dort zu Wartezeiten kommen würde. Gondelbahnen lassen sich nur dort einsetzen, wo die Anzahl an Personen pro Stunde möglichst gleich bleibt (-> Skigebiete). Jede angedachte Variante einer Gondelbahn zur Bewältigung von Stoßzeiten ist daher inadäquat.
    • Zum Profil von UK
      Beantwortet: 31. August 2016 von UK
      @nubaflyer: Stadtseilbahnen sind ja als Ergänzung bzw. Zubringer zu anderen Öffentlichen Verkehrsmitteln zu sehen: Trotzdem liegen moderne Umlaufbahnen bei einer Stundenkapazität von rund 3.000 Personen und bei kuppelbaren Systemen kann die Anzahl der Gondeln dem Bedarf angepasst werden.
      Moderne Straßenbahnen schaffen rund 5000 Passagiere pro Stunde, U-Bahnen in etwa das Doppelte.
      Im Übrigen finde ich das Bashing alternativer Transportsysteme kontraproduktiv, wenn es um die Suche nach Lösungen der Linzer Verkehrsproblematik geht.
      http://derstandard.at/1369362267871/Der-Siegeszug-der-Stadtseilbahn
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