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Seilbahn als Verkehrsmittel einsetzen

Zum Profil von Ingrid Gutenbrunner
Eingereicht: 13. August 2016 in Freiräume - Dächer & Darüber von Ingrid Gutenbrunner geschlossen 1. September 2016 von Mein Linz
Die Seilbahn im Urbanen Raum ist im Kommen weil sie viele Vorteile verspricht.
Besonders gut dargestellt wird dies auf der Homepage von Doppelmayr: https://www.doppelmayr.com/anwendungen/urban/
Eine gute Möglichkeit die Donau zu überwinden und z.B. auch den Postlingberg oder Freinberg oder Römerberg und Froschberg vom Zentrum aus zu erreichen. Vielleicht hat Linz auch einmal ein besonders hohes Bauwerk, über das die Seilbahn geführt wird.
Zusatz v. 14.08.16:
Etwas größer gedacht wäre eine Seilbahn auch von Nutzen für die Anbindung von Lichtenberg an den Linzer Gründberg. Das würde viel Pendelverkehr auf einer recht engen Route ersparen. Und Lichtenberg ist eine echte Auswandergemeinde der Linzer. Distanz lt. GoogleMaps: 5,9 km Straße, die jedoch recht direkt verläuft.

Dank der Inputs Zusatz v. 15.08.16:
Auch eine reizvolle Variante:
Seilbahnverbindung Freinberg (455m) - Pöstlingberg (536m) zur Überbrückung der Donau auf 266m Seehöhe. Anbei ein Ausschnitt aus Google-Maps mit der derzeit möglichen Verbindung über die Straße. Eine direkte Verbindung wäre viel effizienter und würde die Niebelungenbrücke ordentlich entlasten. Denn viele Pendler aus dem näheren Mühlviertel (Eidenberg / Gramestetten / ..) fahren auch über den Pöstlingberg nach Linz zur Arbeit.

Dazu passend eventuell auch die Idee mit der Planetenseilbahn: https://www.meinlinz.at/?qa=1432/verein-keplerforum-planetenseilbahn
Dokumente:
Pöstlingberg - Freinbergwarte.jpg

    4 Kommentare

  • Kommentiert: 14. August 2016 von arthur
    Naja, als Verkehrsmittel finde ich eine Seilbahn in der Stadt Linz eher nicht so sinnvoll ... eher als Touristenattraktion. Egal weil (aktuell):

    http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/linz/Linzer-Seilbahn-Konkreter-Plan-voellig-an-Haaren-herbeigezogen;art66,2201414

    Bürgermeister Klaus Luger (SP) und Verkehrsstadtrat Markus Hein (FP) dagegen. Und wenn die Stadt Linz der Seilbahn Vorrang vor der Geh- und Radbrücke gibt, dann bin ich echt sauer ... Kostenpunkt ebenfalls ca 10 Millionen Euro.
    • Zum Profil von Ingrid Gutenbrunner
      Beantwortet: 14. August 2016 von Ingrid Gutenbrunner
      Auch ich halte die Errichtung einer Fußgänger- und Radbrücke für vorrangig, weil diese dann selbständig genützt werden kann, was bei einer Seilbahn ja nicht so wäre. Beim Seilbahnbetrieb dachte ich auch an längere Strecken, wie zum Beispiel auch in dem Artikel der OÖN erwähnt: PassageCityKaufhaus - Urfahraner Jahrmarktgelände. Oder eben einen "Berg" hinauf. Das sind meiner Meinung nach 2 Paar Schuhe und nicht sich gegenseitig ausschließende Vorschläge.
      Am Wichtigsten ist mir hier die Nutzung des Luftraumes als besonderer Vorteil!
  • Kommentiert: 14. August 2016 von arthur
    @Zusatz v. 14.08.16

    Hätte natürlich was, wenn Lichtenberg (Gis) mit einer Seilbahn mit Linz verbunden wird. Aber auch hier bleib ich dabei, eher als Touristenspaß bzw Wochenend-Ausflugsziel (vergleichbar mit der Pöstlingbergbahn). Es mag natürlich möglich sein, dass auch der ein oder andere Lichtenberger damit fährt, jedoch ist der Postbus flexibler was die Haltestellen bzw die Route anbelangt.

    Ein weiterer Nachteil bei der Seilbahn ist, dass sie den ganzen Tag läuft, obwohl sie zB am Vormittag nicht wirklich gebraucht wird. Eine Seilbahn macht wahrscheinlich einen Sinn (zB gegenüber einem Postbus), wenn es darum geht steile Hänge bzw. Schluchten zu überbrücken.

    btw der Pendlerverkehr von Lichtenberg runter, stammt zum sehr großen Teil von den Umlandgemeinden ... zB auch von Rohrbach! ... es wird in der Früh lieber der Umweg über Lichtenberg gefahren, als direkt auf der Rohrbacher Bundesstraße nach Linz (Stau vs längere Strecke)!
    • Zum Profil von Ingrid Gutenbrunner
      Beantwortet: 15. August 2016 von Ingrid Gutenbrunner
      Die Pöstlingbergbahn wird doch auch als Verkehrsmittel von den Anrainern genützt?
      Und leider ist es so, dass die Pendler jede Route nehmen müssen, weil die Stärke des Pendlerverkehrs die Kapazität der vorhandenen Straßen übersteigt.
      Die Seilbahnbetriebszeiten könnten ja ebenfalls an den Bedarf angepasst werden. Das würde wohl auch die Erhaltungskosten senken, wie Wastl unten berechnet hat.
      Deshalb auch die Idee, auf den Luftraum auszuweichen: siehe dazu neuen Zusatz.
  • Kommentiert: 14. August 2016 von Leo
    Gibts in köln und barcelona, beide städte größer, in köln selten im betrieb, in barce fast immer, entsprechend viel touri. Wo hätte das in linz verkehrstechnisch sinn? Möglich wärs nur am urfahranergelände, aber wozu? Dann lauft man erst wieder richtung nibelungenbrücke und das auf beiden seiten und zeitlich gesehen bei hohem aufkommen steht man in barcelona, die große kabinen haben schon mal eine std
  • Kommentiert: 14. August 2016 von Wastl
    Grundsätzlich eine gute Idee - z.B. mit der Strecke Gründberg - Haselgraben habe ich mich persönlich beschäftigt.  
    Die Errichtungskosten selbst sind relativ gering (6-14 Mio je nach Streckenlänge) und und in der Regel nach 8- 12 Monaten fertiggestellt.
    Das große Problem bei allen Seilbahnprojekte ist die Laufzeit vs Seiltausch wegen Abnutzung.  Bei den Seilbahnen welche nur im Winterbetrieb  laufen  (8 h pro Tag, ca. 105 Tage macht  840 Betriebsstunden) l werden die Seile jedes Jahr um ca. 5-10 m verschoben und je nach Laufleistung alle 4-6 Jahre komplett getauscht.
    Bei einer stätischen Seilbahn müsste sie von von 6-23 uhr also 17 h pro Tag  und 365 Tage laufen --> ca. 6.200 Betriebsstunden. In der Regel werden die Seile nach 4.000 Betriebsstunden getauscht. D.h die Seile müssten alle 7 Monate kompett getauscht werden. Und die Seil-Kosten liegen bei ca. 500 € pro km und je Einzelseil -- Bei stätischer 3-S-Bahn - 3 Seile je Richtung --> 6 Seile je km = 3.000 € + Personalkosten --> auf Dauer teurer

    Genau aus diesem Grund werden nur Seilbahnen realisiert, welche einen touristischen Zweck erfüllen und dementsprechend "hohe Ticketpreise" bezahlt werden - somit leider nichts für Pendler (Ausgemomen es gäbe keine andere Alternative zur Seilbahn)
    • Zum Profil von Ingrid Gutenbrunner
      Beantwortet: 15. August 2016 von Ingrid Gutenbrunner
      Natürlich muss hier immer auch die Kosten - Nutzen - Rechnung angestellt werden! Wir sind so an den Straßenverkehr gewöhnt, dass man sich kaum mehr etwas anderes vorstellen kann und vielleicht auch diese Kosten als gegeben hinnimmt, wogegen man bei neuen Ideen sich der Kosten sehr wohl bewusst ist. Auch die Straßenerhaltung oder gar der Straßenneubau ist sehr teuer, Einschränkungen entlang der Straße durch Lärm und Abgase, auch Gefärdungen müssen in einer Kostenrechnung berücksichtigt werden. Entstandene Kosten für die Allgemeinheit durch Unfallfolgen und individuelle Kosten durch die Anschaffung und Erhaltung eines PKWs müssen ebenfalls gesehen werden.
      Günstigere Öffis: die Postbusvariante ist oft nicht so attraktiv, weil die Fahrpläne häufig eine geringe Taktung vorsehen. Im gegebenen Fall hab ich es nicht recherchiert, leite jedoch aus dem bestehenden Verkehrsaufkommen eine eher ungünstige Verbindung durch Öffis ab. Ich behaupte nicht, den Stein der Weisen gefunden zu haben, aber in die Zukunft gedacht, wünsche ich mir schon echte Alternativen zum Straßenverkehr, gerade zur Anbindung der Umlandgemeinden!
    • Zum Profil von UK
      Beantwortet: 30. August 2016 von UK
      Stadtseilbahnen werden weltweit auch für den Öffentlichen Verkehr eingesetzt. Auch Schienen müssen repariert werden und die Fuhrparks bedürfen einer Erneuerung bzw. Wartung. In Verbindung mit Park&Ride&Bike könnte eine Stadtseilbahn in Linz durchaus Sinn machen.
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