Mein Linz - Startseite
Stadt Linz - Startseite
Banner: Meine Idee für Linz

Die Nibelungenbrücke, der Geh-/Radweg und der Abgrund

Eingereicht: 28. Juli 2016 in Freiräume - Straßen & Wege von arthur geschlossen 1. September 2016 von Mein Linz
Folgende Scene wurde wieder einmal auf der Nibelungenbrücke beobachtet: Fußgänger machte einen Ausfallschritt, Radfahrer wich aus, kippte über den (übermäßig hohen) Randstein und landete auf der Straße! Er hatte Glück, es kam gerade kein Auto. Es hätte aber auch sehr böse enden können. Der Geh-/Radweg ist einfach zu schmall!

Die Situation ist seit der Schließung der Eisenbahnbrücke noch schlimmer geworden. Irgendetwas sollte hier geschehen bzw hätte schon vor Jahren geschehen sollen!

Meine Überlegungen wäre, dass eine Fahrspur der Autofahrer geopfert wird. Mit folgendem Hintergrund: nehmen wir einmal die Richtung nach Urfahr her, dort fährt man nur zweispurig auf die Brücke auf. Ginge es dann nicht, dass erst kurz vor dem AEC ein dritter Fahrstreifen dazukommt? (dh bis dorthin wäre der Geh-/Radweg breiter) Bliebe dann noch genug Zeit zum Einreihen? In die andere Richtung wäre es mehr oder weniger die gleiche Argumentation.

Hat irgendwer eine andere Idee?

aktuelle Adresse: Hauptplatz 8

    7 Kommentare

  • Kommentiert: 30. Juli 2016 von Dr.Tuc
    Wenn ich die Brücke, mit dem Kinderwagen überquere und mir ein Radfahrer entgegen kommt dann wird es richtig eng.
    Ist leider nur eine frage der Zeit bis hier ein schwerer Unfall passiert.
    Leider muss in Österreich meistens erst was passieren damit sich etwas ändert!
  • Kommentiert: 2. August 2016 von voggeneder
    Bin da voll bei dir, die Sache wurde auf schau.auf.linz schon ausführlich diskutiert. Beim kombinierten Rad/Bus Streifen steht das Land auf der Bremse, weil die Pendler ja sonst nicht allein mit dem Auto von der Haustür bis zum Büro fahrn könnten. Der Fahrstreifen beim AEC ist wegen der darunterliegenden Tiefgarage tabu.

    Hier zeigt sich einfach, dass die Stadt lieber hier und da einen Radständer aufstellt, anstatt ernsthaft was für die radfahrenden Bewohnerinnen zu tun. Lippenbekenntnisse halt.
    • Beantwortet: 2. August 2016 von arthur
      Es ist wirklich traurig!

      Zum Thema 'Verlust der dritten Fahrspur':
      Hier war meine Überlegung, dass direkt auf der Brücke die dritte Fahrspur für die Verbreiterung des Geh-/Radweges hergenommen weden könnte. Ein Großteil der Fußgeher und Radfahrer geht/fährt kurz vor dem AEC runter auf die Donaulände. ... Bei dieser Überlegung, so hoffe ich, kann man sich doch nicht auf die Tiefgarage rausreden, oder?

      Der Teil bei den Bushaltestellen könnte dann so bleiben wie er ist. Wäre natürlich nett, wenn man sich dort auch noch etwas überlegen könnte, aber ich glaube dort wird es etwas schwieriger, da den Autofahrern wahrscheinlich schon etwas Zeit (sprich Fahrbahnlänge) zum Umspuren Richtung Wildberg- bzw Hauptstraße gegeben werden sollte.
    • Beantwortet: 3. August 2016 von Claudia
      Muss wirklich so lange gewartet werden, riskiert man hier tatsächlich schwere Unfälle seitens der Stadt? Fakt ist das der Radweg am Gehsteig als Begegnungszone mit Fussgänger lebensgefährlich ist vor allem auch für Kinder. I Der Randstein ist viel zu hoch aber geeignet dass man gleich vor ein Auto kippt, wenns mal brenzlig wird. Wo soll man sonst ausweichen entweder Fussgänger oder Auto du hast als Radfahrer die Wahl
    • Beantwortet: 30. August 2016 von rg
      es ist für den miv ziemlich unerheblich, ob auf der nibelungenbrücke eine spur umgewidmet wird oder nicht, die drei spuren dienen nur als staufläche für die nadelöhre danach. viel schlimmer als der verlust für den miv wiegt die angst der politiker vor den wählern.
  • Kommentiert: 5. August 2016 von Dr.Tuc
  • Kommentiert: 11. August 2016 von ross
    es sollte nicht nur eine neue Lösung für den Radweg auf der Brücke gefunden werden, sondern auch für die Weiterfahrt. Fährt man mit dem Rad von der Linzer zur Urfahrseite und möchte dann weiter zur Hauptstraße ist der Radweg nach der Brücke mit Beginn der Bushaltestellen plötzlich zu Ende und man muss entweder auf einer viel befahrenen Straße weiterfahren oder steigt ab und schiebt das Fahrrad durch die Unterführung. Beide Optionen sind nicht gerade toll.
    • Beantwortet: 11. August 2016 von arthur
      Unbedingt!

      Der Radweg auf der Brücke sollte nur der erste Teil sein, ... der Teil, der sich am schnellsten realisieren ließe.
  • Kommentiert: 21. August 2016 von Dr.Tuc
    • Beantwortet: 22. August 2016 von arthur
      Vielleicht sollten die zuständigen Politiker einfach mal selbst mit dem Rad in Linz unterwegs sein, dann würde sich wahrscheinlich einmal etwas verändern ...
  • Kommentiert: 30. August 2016 von seppal
    's wär ja scho leichter wenn die Radler sich an die "Einbahn" am Radlweg halten würden und auch die blöden überholmanöver auf der Brücke bleiben lassn.  Aber da sinds um nix besser wie die Autofahrer.
    • Beantwortet: 30. August 2016 von rg
      ich heisse das verhalten der geisterradler keinesfalls gut, habe aber aufgrund der miserablen möglichkeiten die seiten zu wechseln ein bisserl verständnis dafür. wären die möglichkeiten vorhanden, wäre das geisterradlerproblem sicher geringer.
    • Beantwortet: 30. August 2016 von seppal
      Ma sitzt ja eh auf einem Radl, da is es doch ned so schwer mal a paar Meter weiter zu fahren. Wenns ned mehr Platz gibt und kan andren Weg gibt dann is es eben so. Also de Ausred lass i ned gelten.
      So macht mas ja für alle Radler und Fußgänger schlimmer wenn ma sich so verhält.
    • Beantwortet: 30. August 2016 von rg
      wie attraktiv und wie gut ausgeschildert finden sie die möglichkeiten, beispielsweise als ortunkundiger vom nördlichen donauradweg flussabwärts wenn sie die stadt besichtigen wollen? da gibt's eine fette rampe direkt im blick, da geht's auf die brücke, leider falsche richtung.
    • Beantwortet: 31. August 2016 von arthur
      ... mag sein, jedoch diesen schmallen Streifen als Radweg zu bezeichnen, ist das eigentliche Problem. Manche Lenker sind schon fast so breit.

      (In den Niederlanden beträgt die Mindestbreite für neue Radwege 2,50m)
    • Beantwortet: 31. August 2016 von meiradlisneddeppad
      Was heißt hier bitte "blöde Überholmanöver"? Sollen wir im Schritttempo hinter einem langsamen Radfahrer hinterhertrotten?
      Ja natürlich! Radfahrer haben ja Zeit, sonst würden sie mit dem Auto fahren, gell?
    • Beantwortet: 31. August 2016 von bugmenot
      @meiradlisneddeppad Ganz simple Antwort. JA
      wenn kein Platz zum Überholen da ist am Radweg muss man eben mal für 50 Meter hintereinander fahren. So wie sich hier alle aufregen wenn Fußgänger unachtsam am Radweg spazieren ist es nämlich umgekehrt mit den Überholmanövern am Gehsteig.  Wären die Wege baulich getrennt, wie sich manche wünschen, wäre sicher auch kein Überholen möglich.
      Also Ruhe bewahren und rücksichtsvoll fahren.
    • Beantwortet: 31. August 2016 von meiradlisneddeppad
      Sie sind noch nie mit dem Rad über die Nibelungenbrücke gefahren oder?
      Die Brücke misst übrigens nicht 50, sondern 250 Meter. Und dass der Radfahrstreifen viel zu schmal ist, wurde mehrfach erwähnt. Dass den Fußgängern der 2,5 x so breite Gehweg nicht reicht, weil sie alle nebeneinander gehen wollen, ist nicht akzeptabel.  
      Im Übrigen - ein Radfahrer, der auf den Gehweg ausweicht, gefährdet nicht im selben Maß, weil er ja sieht wo er hinfährt. Sehr unwahrscheinlich, dass ein ungeahnter Fußgänger von hinten kommt.
      Anders herum ist es allerdings oft der Fall, wie den Medien zu entnehmen mit oft sehr dramatischen Folgen.
  • Kommentiert: 31. August 2016 von meiradlisneddeppad
    Meiner Ansicht nach breit genug wären die Seitenteile. Es gibt aber folgende Faktoren:
    - Es gibt keine ordentliche Trennung von Rad- und Gehweg. Dadurch werden die Fußgänger verleitet gleich wie die Monster in der Monster AG in Zeitlupe in Gruppen nebeneinander zu gehen
    - Es gibt auf beiden Seiten keine vernünftige Möglichkeit die Brücke zu queren, damit sind Geisterfahrer vorprogrammiert
    - Die autobahnähnliche Anlage der Fahrbahn verleitet zu erheblicher Geschwindigkeitsüberschreitung, was man massenhaft beobachten kann. Komischerweise wird auf der Brücke nie kontrolliert, obwohl die Überschreitungen wirklich massiv sind
    - Der viel zu hohe Randstein, die fehlende Absicherung gegenüber dem rasenden KFZ-Verkehr

    So, Stadt Linz, jetzt erklärt mal, wie ihr euch das vorstellt, wie Radfahrer sicher und in akzeptabler Zeit die Donau überqueren sollen, nachdem ihr uns die Eisenbahnbrücke genommen habt. Wir sind gespannt.
LINZ AG (neues Fenster)
Posthof Linz (neues Fenster)
LENTOS Kunstmuseum Linz (neues Fenster)
Ars Electronica (neues Fenster)
Brucknerhaus (neues Fenster)
GWG (neues Fenster)
Axis Linz (neues Fenster)
...