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Winterhafen Erschließung: Liami

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Eingereicht: 2. Juni 2015 in Hafen - Wohnen & Leben von Markus geschlossen 18. August 2015 von Mein Linz
Projektidee "Liami"

Linz darf nicht Miami werden ! Warum eigentlich nicht?

Mit der brückentechnischen Erschließung des Hafenviertels (siehe Brückenidee "Nordportal") für Radfahrer und Fußgänger ergibt sich auch ein Anreiz für neue Wohnbauprojekte, die einerseits von der verbesserten Infrastruktur profitieren, andererseits aber auch durch diesen (weitgehend...) emissionsfreien Verkehr belebt werden würden.

Durch den Durchzugsverkehr ergibt sich auch die Chance auf eine natürlich gewachsene "wassernahe" Gastronomie, Partylocation, sowie kleinere Geschäfte (Friseur, etc)  bzw. sogar einen Supermarkt. Mir persönlich wäre "Burgerista" ein Anliegen ;-)  Erleichtert wird das wirtschaftliche Leben auch durch die enorme Dichte der Verbauung, 200 Wohnungen sind bei meinem Projekt vermutlich möglich. Ich habe zwei Türme ( ca. 86 Meter und 58 Meter vom Sockel bis Oberkante Dach) auf einen langen Sockel gesetzt. Der höhere Turm ist für Eigentumswohnungen gedacht und kommt mit Dachpool. Der kleinere Turm beherbergt Mietwohnungen . Im Sockel finden sich die Geschäfte/Lokale und die Parkgaragen. Am Dach des Sockels findet sich eine Parkanlage, die öffentlich zugänglich ist (siehe Rampe).

Finanziert wird das Projekt mit frisch ausgedrucktem Geld von der EZB, 250 Mio oder so werden wohl reichen.

Im Anhang die Visualisierungen. Je nach Perspektive sieht man auch eine Skizze des Hafenturms aus dem Masterplan, die Brücke "Nordportal" und ein Wohnprojekt für die Sintstraße ("Danube Green").

aktuelle Adresse: Am Winterhafen 20
Dokumente:
Winterhafen1.jpg
Winterhafen2.jpg
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Winterhafen4.jpg
Winterhafen5.jpg
winterhafen6.jpg
Winterhafen7.jpg

    2 Kommentare

  • Kommentiert: 6. Juni 2015 von babylon
    Abgesehen davon dass ich Hochhäuser grundsätzlich meist sehr hässlich finde.. wo sollen denn hier alle Anwohner parken/zufahren?
    Außerdem glaub ich gibts dort zwischen Hafen und Donau möglicherweise statische Probleme.
    Vom Hochwasser reden wir mal garnicht. Das Haus wäre wohl als eines der ersten von der Außenwelt abgeschnitten
    • Zum Profil von Markus
      Beantwortet: 6. Juni 2015 von Markus
      Hallo babylon,

      danke für dein Feedback.

      Zufahrt:

      Erfolgt über die Straße "Am Winterhafen" oder per Boot ;-)

      Statische Probleme:

      Das ist eine reine Kostenfrage. Im Zweifelsfall muss man Gebäude auf Pfähle stellen, die tief ins Erdreich gebohrt werden. Mit dieser Technik kann man Wolkenkratzer auf Wüstensand hochziehen.

      Hochwasser: Dort stehen schon Gebäude. Wenn "Liami" von der Außenwelt abgeschnitten ist, würde das bedeuten das die Dämme gebrochen sind und große Teile von Linz ohnehin massive Probleme haben. In diesem Fall bleibt man im Gebäude (grundsätzlich soll jeder für ein paar Tage Nahrung und Trinkwasser vorrätig haben) und wartet bis das Wasser abgeflossen ist.

      Hochhäuser hässlich:

      Einserseits steht dort schon höhere Verbauung (gegen die 50 Meter), andererseits geht in Linz der Trend zu höherer Verbauung (genau wie auch in anderen Städten). Es ist energetisch effizient zu stapeln, es spart Grundfläche, bietet gute Aussichten (Wohnungen weiter oben erzielen entsprechend höhere Preise), erlaubt enorme Verdichtung bei hoher Lebensqualität und effizienter Infrastruktur. Die größte städtebauliche Verantwortungslosigkeit sind dagegen niedrige Bauten die in die Fläche gehen.

      Ob man ** schön findet ist natürlich Geschmackssache.  Ich persönlich finde z.B. das Lentia 2000 (max. 81 Meter) wunderbar und die Skylines von Städten mit Hochhäusern generell attraktiv. So sehen das weltweit auch viele millionen Menschen (man beachte welche Fotomotive Touristen auswählen...).

      LG, Markus
    • Beantwortet: 20. Juli 2015 von christoph_r
      "Abgesehen davon dass ich Hochhäuser grundsätzlich meist sehr hässlich finde.."

      Das ist genau die provinzialische Einstellung vieler Linzer, und als Argument gegen Hochhäuser wird immer der hässliche Betonbunker aus den 70ern angeführt (Lentia). Moderne Hochhäuser sehen architektonisch doch ganz anders aus. Wir verheizen in Linz regelrecht wertvollen Grund und Boden mit den zweigeschossigen Wohnbauten. Dass m.M. schönste Viertel in Linz ist das Bahnhofsviertel.

      Finde die Idee absolut toll!!
  • Zum Profil von happysailing
    Kommentiert: 7. Juni 2015 von happysailing
    Lasst bitte den Winterhafen Hafen sein und nicht als Nobelviertel verkommen!
    Ich warte ja nur auf den Zeitpunkt wo sich die ersten Wohnungeigentümer beschweren weil in der Schiffwerft gehämmert und geschliffen wird bzw. Motorbootfahrer in und aus dem Hafen auslaufen.
    Der Hafen ist für Ruderer und  Sportbootfahrer die schon Jahrzehntelag miteinander harmonieren und so soll es auch bleiben.
    Wohnen kann man in Linz auch wo anders !
    Die Idee mit dem Trinkbrunnen finde ich allerdings gut, bzw. würde ich auch einen Mobilen Kiosk mit Getränken und Snacks bzw. auch Dixi-Klos nicht schlecht finden der dem Donaustrand hinter dem Damm zu Gute kommt.

    Immer eine Hand breit Wasser unter dem Kiel
    • Beantwortet: 8. Juni 2015 von nothere
      Also in dem Fall sind die Leute aber mit falschen Vorstellungen hin gezogen. Ein Hafen ist ein Hafen, da fahren Boote und da wird gearbeitet und mehr. Wenn ich im Hafen wohne weil ich womöglich ein Boot dort habe und es genieße direkt von der Haustüre weg eine Spritztour zu machen. Und was das Nobelviertel an geht, das hängt davon ab ob es auch Wohnungen gibt die für Leute und Familien mit kleinem Budget leistbar sind.

      Und laut Plänen der Stadt linz soll ja aus dem Hafen auch eine Kulturmeile werden. Und ob alle Kulturschaffenden so viel verständnis für Arbeit und Bootfahrer haben, so kreativ sind diese einzigartige Umgebung mit in ihr schaffen ab und an ein zu beziehen, darf auch bezweifelt werden. Und dann gibts eben nicht beschwerden weil sich jemand beim Wohnen sondern beim Kulturgenuß gestört fühlt. Anders ausgedrückt es wird immer jemanden geben der unter sich bleiben will und sich durch andere gestört fühlt.

      Ob nun Hochhäuser wirklich der richtige ansatz sind und nicht gerade diese Bauform in derartigen "idyllischen" Vierteln Leute an zieht die unter sich sein wollen, kann ich nicht sagen, ist aber denkbar.
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