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Danube Green

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Eingereicht: 31. Mai 2015 in Hafen - Wohnen & Leben von Markus geschlossen 18. August 2015 von Mein Linz
Danube Green ist die die Idee für ein Wohnbauprojekt in der Sintstraße.

Das Projekt ist einerseits minimal invasiv, da es die denkmalgeschützte Häuser dort nur in geringem Umfang beeinträchtigt, andererseits aber revolutionär genug um das Eck aufzuwerten.

Als Format habe ich ein 66-Meter Wohnhochhaus gewählt (siehe Abbildungen). Es nutzt den vorhandenen Platz ordentlich aus und schafft sehr viel Wohnraum.

Die Wohnungen im Turm selbst sollen hochwertige Eigentumswohnungen werden, die Wohnungen im Langbau kleine preiswerte  vormöblierte Wohneinheiten mit großen Terrassen, die sich an Singles und Studenten richten und auf eine kurze Mietdauer ausgelegt sind.

Die Einfahrt in die Tiefgarage erfolgt über die Industriezeile, d.h. es wird kaum zusätzliches Verkehrsaufkommen in der Sintstraße generiert.  Das ganze Gebäude ist extrem hochwassersicher, da es auf einem rundum geschlossenen Sockel steht, es weder ebenerdige Eingänge noch Wohnungen gibt. Einzige Ausnahme ist die Einfahrt der Tiefgarage, welche im Katastrophenfall versiegelt werden kann. Die Tiefgarage ist für die Bewohner des Komplexes gedacht, bietet aber darüber hinaus Mietparkplätze.

Der Langbau verfügt über einen größeren Dachgarten mit beinahe 500 m2. Das Hochhaus selbst hat äußerst großzügige Balkone mit Pflanztrögen (nicht abgebildet) und einer zentralen Säule, die speziell für Kletterpflanzen gedacht ist. Es soll so ein vertikaler Garten entstehen. Das Dach des ** wird nicht begrünt, sammelt jedoch das Regenwasser in einem großen Tank (der nötigenfalls mit Leitungswasser ergänzt wird) und dieses über ein separates Leitungssystem auf den Balkonen zur Verfügung stellt.

Der Langbau könnte durch eine Genossenschaft finanziert werden, das ** eher durch einen privaten Investor. Raiffeisen hat ja auch Linz.Punkt. sauber hingekommen ;-)  

Einwände vom Denkmalschutz:

Linz hat Wurzeln die über 2.Jahrtausende zurück reichen, Denkmalschutzbehörden (bzw. die Staatsstrukturen die solche Behörden hervorbringen) existieren dagegen eher im Bereich einiger Jahrzehnte. D.h. sie können im Prinzip rein gar nichts schützen, die Stadt wird sie mit ziemlicher Sicherheit überleben und alle Entscheidungen dieser Behörden werden früher oder später sowieso obsolet. D.H. nicht das Denkmalschutz völlig sinnlos ist, aber er sollte doch mit größter Demut vor der Dynamik einer Stadt und ihrer Bewohner passieren. Gebäude und Stadtviertel überleben nicht die Jahrhunderte, weil irgendeine Behörde sie mit Verordnungen "schützt", sondern aus folgenden Gründen:

+ Zufall, reiner Zufall

+ sie nützen den Menschen

+ sie werden von den Menschen intensiv geliebt

+ sie werden nicht konserviert, sondern entwickeln sich mit der Stadt und den Menschen mit

Daher: Die Wohnhäuser in Sintstraße mag man aus irgendeinem Grund für schützenswert halten, aber die Siedlung muss deswegen wohl kaum in vollem Umfang erhalten bleiben. So wie es aussieht, stehen dort ein Haufen völlig veralteter Wohngebäude, die einer besseren Flächennutzung im Weg stehen. Entweder verfallen die durch Nichtnutzung (während gleichzeitig Wohnraum knapp und teuer wird)  oder man belebt die Gegend und schaffte es einige dieser Gebäude in die Zukunft zu retten, indem man sie an ein neues Entwicklungsprojekt anhängt.

aktuelle Adresse: Sintstraße 43c
Dokumente:
sintHH1.jpg
SintHH2.jpg
SintHH3.jpg
sintHH4.jpg
sintHH5.jpg

    2 Kommentare

  • Zum Profil von happysailing
    Kommentiert: 1. Juni 2015 von happysailing
    Was mir hier allgemein nicht gefällt sind immer wieder die englischen Ausdrücke und Wörter.
    Wir leben in ÖSTERREICH und hier wird Deutsch oder in Mundart gesprochen.
    Gott sei Dank gibt es auch noch Deutsche Wörter!:-)
    • Zum Profil von Markus
      Beantwortet: 1. Juni 2015 von Markus
      Naja, nennen wir es halt "Donaugrün" ;-)

      Grundsätzlich wirken englische Ausdrücke manchmal lächerlich, wie der hastig aufgetragene Anstrich einer Internationalität die man eigentlich nicht bieten kann.

      D.h., ich kann die Kritik prinzipiell nachvollziehen. Aber ich bin tatsächlich zu 50% im englischen Sprachraum daheim (muss also nicht Internationalität simulieren)  und mir persönlich gefällt "Danube Green" irgendwie.   

      Interessant finde ich in dem Zusammenhang deinen Nickname: "happysailing" - wäre z.B. "freudigersegler" nicht passender? ;-)
  • Zum Profil von Ingrid Gutenbrunner
    Kommentiert: 21. Juni 2015 von Ingrid Gutenbrunner
    Lieber Markus,

    endlich hab ich es geschafft, dein "Danube Green" - Modell mal anzuschauen. Für meinen Geschmack ist dein Hochhaus etwas zu hoch oder auch breit geraten. Es wirkt so gewaltig und dominant. Der Querbau passt gut - könnte sogar höher sein. Und auch die einzelnen Vorschläge zur Ausführung finde ich gut. An möblierte Appartements zur Kurzmiete hab ich auch schon gedacht - halte ich für enorm wichtig, ebenfalls die Möglichkeit der Fassadenbegrünung und Regenwassernutzung ist recht nachhaltig und sinnvoll. Wirf mal einen Blick auf die Idee: "Neubau Sintstraße" da gibts schon auch eine Menge Überlegungen zum Thema. Ich glaube, wenn die Vorschläge in Konsens gebracht würden, könnte daraus eine echt schöne, gut genutzte Siedlung werden.

    LG,
    Ingrid
    • Zum Profil von Markus
      Beantwortet: 21. Juni 2015 von Markus
      Danke für die Anmerkungen. Das **-Design ist natürlich nur Spielerei ;-)
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